Claudia Zoller

aus Kenzingen, im besten Alter, neuen Themen und Menschen aufgeschlossen ist weit gereist in der weltlichen Welt und in der Welt des Humors in all seinen Facetten gewandert,

im Improtheater die Basis erschnuppert, vom  Krankenhaus-Clown zutiefst beeindruckt und beim Kirchenkabarett gelandet.

Frei nach dem Motto „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ steht Lachen und Humoristisches mit einem nachsichtigen Augenzwinkern bei ihr an oberster Stelle!

Dazu ist sie tatkräftig, patent und weiß die Ärmel hochzukrempeln, wenn es brennt. Als getauftes, aber doch ein wenig kirchenfremdes Wesen versteht sie es, staunend die eine oder andere kirchliche Selbstverständlichkeit zu hinterfragen.

Damit fördert sie aus manchem Kirchenfachwort einen allgemein verständlichen Inhalt für alle ans Licht.

 

 

Erste „Bühnenluft“ schnupperte

Cornelia Schmidt beim Krippenspiel der

Ev. Kirchengemeinde Kenzingen. 

Nach weiteren Auftritten mit Jungschar, Ballett und der Theater AG des Gymnasiums Kenzingen landete sie schließlich auf der Freiburger Schauspielschule.

Es folgten bewegte und bewegende Jahre bei einem hessischen Tourneetheater, bevor Cornelia zwecks Familiengründung wieder in die badische Heimat zurück kehrte.

Am meisten beschäftigen sie derzeit die familiären Komödien und Tragödien,

besonders in Rollen als geduldige Erzieherin, liebreizende Gattin,

improvisierende Köchin, fürsorgliche Tochter, mittelmäßige Reinigungskraft und vor allem häusliche Suchmaschine.

 

Ihre beruflichen Kenntnisse (www.cornelia-schmidt.com) kann sie nun endlich durch das Kirchenkabarett erweitern, in welchem sie ihre gemeindeinternen Eindrücke verarbeitet, die sie in Gruppen wie Posaunenchor, Kantorei oder Kirchengemeinderat gesammelt hat.

 

Monika Rudolph und die Kirche:

um ein Haar wären sie nach nur kurzer Bekanntschaft getrennte Wege gegangen. Wenn sie nicht ihren Ärger über die Zumutung, keine schwarze Cordhose zu ihrer Konfirmation 1968 tragen zu dürfen, so brav herunter geschluckt hätte. Wo kämen wir denn da hin, wenn jetzt auch die Mädchen Hosen zur Konfirmation tragen wollen!  Nur zähneknirschend -  das Konfirmandenbild spricht Bände - findet sie sich mit dem Schicksal ab, ausgerechnet an einem so wichtigen Tag in ein uncooles schwarzes Polyesterkleid mit weißer Schleife gesteckt zu werden. 

 

Kein Wunder, dass das Ausloten von Grenzen fortan bestimmend für ihr weiteres Leben wird. Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen. So unterrichtet sie heute in einer Justizvollzugsanstalt  und schaut nach, ob die  "schweren Jungs"   nicht doch einen Schulabschluss nachholen können. Sie steigt sonntags als Prädikantin auf die Kanzel, um zu schauen, ob sie noch von ihrem Glauben erzählen kann. Und sie macht Kirchenkabarett, weil  sie das Balancieren auf der Grenzlinie von ernst und lustig, fromm und frech einfach spannend findet.